Chip-Mangel: Laut Intel keine Entspannung vor 2023

Bild: Intel

Es sieht danach aus, als würde der Chip-Mangel nicht in absehbarer Zeit enden. Einem aktuellen Bericht zufolge, der sich auf ein Interview mit Nikkei Asia beruft, rechnet Intel-CEO Pat Gelsinger nicht vor 2023 mit einer Verbesserung der Situation. Verschärfend auf die Lage wirkt sich nicht zuletzt die neue Omicron-Variante aus, die sich in immer mehr Ländern ausbreitet und die Lieferketten einmal mehr bedroht.


Gelsinger äußerte sich zur Chip-Situation während seiner Geschäftsreise nach Südostasien, auf der Intel eine Investition in Höhe von 7,1 Milliarden US-Dollar zur Erweiterung der Produktion in Malaysia offiziell machte.


Unabhängig davon soll es zu weiteren Investitionen kommen:

Zitat von CEO Pat Gelsinger

Ich erwarte, dass wir in naher Zukunft auch unseren nächsten großen US-Standort und unseren nächsten großen europäischen Standort ankündigen werden.

Zumindest langfristig betrachtet sollten die Lieferengpässe irgendwann der Vergangenheit angehören.


Intel geht davon aus, dass sich die Knappheit nicht vor 2023 entspannen wird, was bedeutet, dass diejenigen, die sich einen neuen Grafikprozessor oder eine neue Spielkonsole zulegen wollen, ihre Pläne auf Eis legen oder auf ihr Glück vertrauen müssen.


Quelle: play3.de